URGRUND:

 

Worte: Volker Wirths

Guitar: Peter Heinschink
 

Das Duo Urgrund  macht seid 15 Jahre Musikalische Lesungen.

Bei der aktuelle Lesung dreht sich alles um das Wandern auf dem Camino.

Viel Spaß beim Stöbern.

 

Ich nehme Abschied von Spanien, aber nicht vom Weg.

Er ist mir ein Freund geworden und er hat mir Lieder geschenkt.

Ich werde auf den Weg treffen, immer wenn ich gehe,

in meiner Heimat oder in der Fremde.

Musikalische Lesung zum Thema: Wandern auf dem Camino.

 

Horch

Hast du schon mit den Eidechsen gesprochen,

die Stimmen der Vögel gespürt,

den Duft der Blumen geschmeckt,

die Weite der Wolken berührt?

Hast du die Geschichte der Bäume gewogen

die Farben der Steine gehört

den Hauch der Grillen gerochen,

und den Geschmack des Himmels vernommen?

 

Dann gehorche deiner Stimmung Pilgerer

indem Du bleibst, wenn du gehst,

während die Berge dich tragen

in die Weite der Welt.

 

Die Seligkeit sucht dich, lass dich nur finden!

Darum verstecke dich nicht,

hinter deinen Gedanken, Worten und Taten,

sondern horch in die Stille dieser lauten Welt,

die wie ein verliebter Bräutigam stürmisch wirkt,

aber auch mit allem Sanftmut der Ergebenheit

im Säuseln der Liebe vorüber zieht.

 

Erspüre wo das Leben nicht Vergänglichkeit,

oder nur Augenblick, sondern ewige Freude ist,

die dich auch durch Nöte trägt

und Geschichten vom Gelingen erzählt.

Horch (3,2 mb / mp3 / 160 kH)

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Wie Wasser

Ich möchte lachen,

wie das Wasser einer Quelle, die ans Licht tritt.

Ich möchte jubeln und tanzen, wie der Bach im Felde.

Ich möchte mich mutig in die Tiefen stürzen,

mit der Gewissheit,

am Ende meines tiefen Fallens sind die Wogen geglättet

in der Gelassenheit eines tiefgründigen ruhigen Sees.

Ich möchte mit Überschwang meine Arme ausbreiten,

über die Ufer treten und die Berge umarmen.

Ich möchte überschäumen vor Wut,

wenn die Welt sich zugrunde richtet.

 

Ich möchte Hindernisse aus dem Weg räumen,

mit der Geduld der Ewigkeit

und Widerstände weise umgehen,

mit der Erhabenheit eines Stromes.

 

Ich möchte ungebeugt anstürmenund in die Luft springen,

ungestüm und beharrlich, wie die Wogen des Meeres.

 

Und ich möchte den Sinn meines Daseins erreichen,

in dem ich in den Himmel erhoben werde,

mit Leichtigkeit wie die Wolken ziehe,

dass ich in meiner Verwandlung ein Segen bin,

wenn die Welt dürstet´

Wie Wasser (3,1 mb / mp3 / 160 kH)

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Lied auf den göttlichen Sommer

Endlich Sommer: Die Häuser verlassen und aufeinander
 Zugehn. Lichte zu sehn oder besonnen sich fallen
Lassen und ruhen im Grund. So... zwischen den Lidern Musik,
 Wolken und Wiesen im Park. Regen als Segen ansehn der
Grünendes Wachstum denn macht und erfrischt, aus Trägheit reißt,
 Gnadenvoll Atmen uns läßt. Ach, und im Wasser sich treiben
Lassen, gelassen so einfach sein! Wieder erst lernen was Lachen,
 Wein und Zufriedenheit ist. Männer und Frauen und Kinder
Sehen, erleben, wie alle spazieren im sonnigen Licht.
 Letztlich, mit liebender Kraft dieses uns Reife denn schenkt.


Lied auf den götlichen Sommer (2,4 mb / mp3 / 160 kH)

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WENN EIN KLEINES KIND LERNT GEHEN

Eiderdauz
Jetzt liegt es da
Ein kleines kind
Wie auch ich einst eines war
Es überlegt und grimiert
Soll es nun schrein
Doch der sturz war wohl zu klein

So werden die händchen auf den boden gesetzt
Der verwindelte po gen himmel gereckt
Und gestreckt dazu die kurzen beinchen
Es dauert gar ein weilchen
Bis alles funktioniert
Und mit den händen hoch erhoben
Es wie ein sieger posiert

Dirigiert gar in der luft
Tapsig bei jedem schritt
Es wackelt alles am kleinen körperchen mit
Und frohen mutes
Voller energie
Verliert es die lust am neuen nie

So lacht es mich an
Kommt zu mir hin
Schau her wie groß ich schon bin
Ich kann schon gehen
Auch ganz allein
Ist das nicht famos
Ist das nicht fein

Für mich grandios
Immer wieder zu sehn
Wenn ein kleines kind lernt gehn.


Wenn ein kleines Kind lernt gehen (1,9 mb / mp3 / 128 kH)

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  Es ist nicht Beliebig:

Mit dir ist es eher erhebend, wie wenn ich an den Fluß gehe,

mich ans Ufer setze und durch das trockene Grün die Grillen höre.

Es ist wie der Mond, dessen schmale Sichel ich kaum ahne,

zwischen den violetten Zirren im Blau des Abendhimmels, der mir in diesem Moment geschenkt ist. 

Mit dir ist es wie das Trompeten der Wildgänse,

wenn sie in der Abendsonne über den roten Teppich des Stromes fliegen,

während ihre Flügel fast das Wasser berühren und das Rauschen des Flügelschlag , mich Aug in Aug anrührt.

Es ist das Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein,

dankbar den Augenblick anzunehmen und nach einiger Zeit zu spüren,

jetzt ist die rechte Frist zu gehen um in Frieden zu bleiben.

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Ich will mehr von Dir!

 

Ich weiß nicht was Liebe ist,

doch kenne ich das Gefühl dich zu vermissen.

Ich kann dir nicht ewige Treue schwörn,

doch die Tage ohne Deine Anwesenheit,

kann ich nicht genießen

und ich gönne dich schwer einem anderen.

Ich genieße deine Umarmungen,

dein Lächeln und deine Redegewandtheit.

Ich bin immer ganz aufgeregt dich zu sehn

und doch erschüttert mich dein Tatendrang.

Ich bestaune dein Rechtsempfinden,

die Klarheit in der du deinen Standpunkt äußerst

und deinen herausfordernden Mut.

Ich bewundere deine menschliche Erkenntnis,

die sich nicht in Gleichgültigkeit

oder Beliebigkeit eines anderen verliert,

sondern ein Mindestmass an Tatkraft fordert.

Ich empfinde Dankbarkeit,

für jeden Moment deiner Beachtung.

Wie gesagt, ich weiß nicht was Liebe ist,

doch meine Kinder würde ich nur Dir anvertraun.

Ich will einfach mehr von Dir!

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Frühlingserwachen

 

Jubilierend die Vögel erwachen,

ein Hauch von Dunst streichelt die Knospen,

atmende Lust der Schöpfung erglüht

und heiliges Gelb durchleuchtet die Welt.

Tau benetzt das frische Grün,

als sei es der Schweiß heller Macht,

die dunkle Zeit vertreibt.

Tiere erwachen in regem Treiben,

der Schrei des Hahns weckt meine Sinne,

während die Sonne mich begrüßt.

Ich denk an Dich,

wandle mit dir in Gedanken.

Als unsre Blicke sich trafen blicktest du nieder

und wecktest ewige Sehnsucht in mir.

Ach würdest auch Du mich erkennen!

Entspringend dem Quell des Verlangens,

Deine Umarmung ich spür.

Ach würdest auch Du mich erkennen!

der Duft der Verklärung flüsterte mir,

dass ich dich nie vergesse.

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Musikalische Lesung  / Termine:

 

Kontakt: Volker und Peter

 

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